Kindergeld: Nur das Notwendigste getan

2022-11-10T10:40:44+01:0010. November 2022|Kindergeld, Pressemitteilung|

(Berlin). Familien stehen wegen Preissteigerungen derzeit vor existenzbedrohenden finanziellen Problemen. Der Deutsche Familienverband begrüßt grundsätzlich das Vorhaben der Bundesregierung, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld zu erhöhen. „Die Bundesregierung macht bei der Kindergelderhöhung nur das verfassungsrechtlich Notwendigste. Das sagt sie selbst in ihrem Gesetzesentwurf“, so Sebastian Heimann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes. „In der Öffentlichkeit wird hingegen so getan, als wäre das Kindergeld das große Inflationsrettungspaket für Familien. Zur Wahrheit gehört aber, dass das Kindergeld zum größten Teil eine monatliche Rückerstattung von zu viel gezahlten Steuern auf das Existenzminimum des Kindes ist.“ Für den Deutschen Familienverband bleibt die geplante Kindergeld- und Kinderfreibetragserhöhung [...]

Gesetzesvorhaben: Kein echter Inflationsausgleich für Familien

2023-01-19T13:21:29+01:0020. Oktober 2022|Aktuelles, Kindergeld|

In der Anhörung zum Inflationsausgleichsgesetz der Bundesregierung mahnte der Deutsche Familienverband (DFV) deutlich höhere Entlastungen für Familien an. Die geplanten Erhöhungen bei Kinderfreibetrag und Kindergeld blieben stark hinter dem Notwendigen zurück, sagte Verbandspräsident Klaus Zeh am vergangenen Montag (17.10.2022) im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Für einen echten Inflationsausgleich müsse das Kindergeld um mindestens 10 Prozent steigen. Zeh wies auch darauf hin, dass große Familien unzureichend entlastet würden, wenn Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag nicht für alle Kinder erhöht würden. Laut dem Thüringischen Finanz- und Familienminister a.D. sei außerdem der Begriff „fairer Einkommensteuertarif“ im Titel des Gesetzentwurfes problematisch. „Bei der Besteuerung geht es [...]

Kindergeld: DFV fordert dauerhafte Ausweitung bis zum 27. Lebensjahr

2021-06-01T13:57:46+02:0031. Mai 2021|Kindergeld, Pressemitteilung|

Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert zum Welteltern- und Internationalen Kindertag die Altersgrenze beim Kindergeld wieder anzuheben. (Berlin). Familien, deren Kinder in der Ausbildung sind, erhalten Kindergeld bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Durch die Pandemie ist es zu Verzögerungen bei Berufsausbildung oder Studium gekommen, so dass Familien ihre Kinder länger finanziell unterstützen werden. „Mehrere Bundesländer haben die Regelstudienzeit pandemiebedingt verlängert und damit den BAföG-Bezug erweitert. Eltern finanzieren jedoch die Ausbildung ihrer Kinder entscheidend mit. An dieser Stelle braucht es Unterstützung in Form eines verlängerten Kindergeldes bis 27“, sagt Klaus Zeh, Präsident des DFV. Der Familienverband setzt sich für eine Erweiterung des [...]

Kindergelderhöhung: Bitte lasst die Märchen!

2021-04-06T17:17:38+02:0029. Juli 2020|Kindergeld|

Kommentar des DFV-Bundesgeschäftsführers, Sebastian Heimann, zum Zweiten Familienentlastungsgesetz Im Bundeskabinett steht ein wichtiger Gesetzesentwurf für Familien zur Abstimmung bereit. Der so genannte „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur steuerlichen Entlastung von Familien sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen“. Oder kurz gesagt: Ab 2021 soll sich der Kinderfreibetrag auf 8.388 Euro erhöhen und es eine Kindergelderhöhung um 15 Euro geben (1.-2. Kind: je 219 Euro, 3. Kind: 225 Euro, jedes weitere: 250 Euro). Erhöhung. Das klingt gut. Gut ist es auch zu wissen, dass die Erhöhungen des Kinderfreibetrages und des Kindergeldes keine Staatsgeschenke sind. Tatsächlich handelt es sich zum größten Teil um [...]

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