Das Bundesfamilienministerium hat angekündigt, eine bundesweite Anlaufstelle für ukrainische Waisenkinder und ihre Betreuer einzurichten.

Hunderttausende Geflüchtete, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen, suchen in Deutschland Schutz vor dem Ukraine-Krieg. Darunter befinden sich zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Waisenhäusern und Kinderheimen mit ihren Betreuerinnen. „Wir stehen in engem Kontakt mit der ukrainischen Sozialministerin und haben ihr unsere Unterstützung zugesagt“, teilte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel am Montag mit. Mit einer Koordinierungsstelle will das Bundesministerium Länder und Kommunen darin unterstützen, die Kinder und Jugendlichen unterzubringen. Dabei sollen sie als Gruppe zusammen bleiben können und nicht von ihren vertrauten Erzieherinnen getrennt werden.

Die Unterbringung und Versorgung geschlossener größerer Gruppen in geeigneten Unterkünften stellt Länder und Kommunen vor besondere Herausforderungen. Laut Bundesfamilienministerium wird die zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle daher beständig im Kontakt mit Ländern und Kommunen stehen, die Aufnahmekapazitäten kontinuierlich abfragen und so über einen aktuellen Überblick über bestehende Unterbringungsmöglichkeiten verfügen. Die Stelle soll dafür sorgen, dass die Kinder gleichmäßig auf die Bundesländer verteilt und geschützt in Deutschland aufgenommen werden. Darüber hinaus wird sie alle Behörden, Träger, Initiativen und Privatpersonen, die den Kindern helfen woll, beraten und informieren.

Quelle: Bundesfamilienministerium

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