
René Lampe, Eileen Salzmann, Petra Nicolaisen, Franziska Schmidt und Wolfgang Haupt leiten den DFV und vertreten seine Interessen in den nächsten vier Jahren.
Das Präsidium des Deutschen Familienverbandes (DFV) will die familienpolitische Wirkung auf Bundesebene weiter ausbauen – mit einem Zusammenspiel aus frischen Impulsen und bewährter Erfahrung.
An der Spitze steht seit dem 8. November Petra Nicolaisen als neue Präsidentin, gewählt auf dem Bundesverbandstag des DFV in Berlin. Nicolaisen bringt umfangreiche Erfahrung aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik mit: Von 2017 bis 2025 gehörte sie dem Deutschen Bundestag an, wo sie im Ausschuss für Inneres und Heimat tätig war und die AG Kommunalpolitik leitete. Zuvor war sie Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Landtags und zehn Jahre lang Bürgermeisterin ihrer Heimatgemeinde Wanderup. Sie erklärt: „Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie leisten jeden Tag Enormes – oft still und selbstverständlich. Es ist Zeit, dass diese Leistung die Anerkennung erfährt, die sie verdient – nicht nur in warmen Worten, sondern in konkreter Politik.“
René Lampe (Jahrgang 1965) aus Sachsen-Anhalt wurde erneut als Vizepräsident bestätigt. Als Sozialmanager und Diplom-Sozialpädagoge leitet er seit 2011 den Landesverband Sachsen-Anhalt mit rund 65 Mitarbeitern in Schulen, Kindertagesstätten, Beratungsstellen und Jugendclubs. Er bringt umfassende Erfahrungen in Projektarbeit, Migrationsarbeit und Mittelakquise in die Bundesverbandsarbeit ein. Seine Erwartungen an das neue Präsidium beschreibt er so: „Mein Ziel ist es, zu Ergebnissen zu gelangen, die dazu beitragen, die familienpolitische Wirkungskraft des Deutschen Familienverbandes auf Bundesebene weiter zu stärken.“
Franziska Schmidt (Jahrgang 1989) aus Thüringen ist ebenfalls wiedergewählte Vizepräsidentin. Die juristische Referentin im Sozialrecht setzt sich insbesondere für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für gerechte Rahmenbedingungen für Eltern ein. Seit 2015 engagiert sie sich im DFV, unter anderem als Landesvorsitzende in Thüringen und seit 2020 als Vizepräsidentin. Sie hat zahlreiche Projekte angestoßen, junge Familien für den Verband gewonnen und die Strukturen vor Ort gestärkt. Schmidt sagt: „Familien brauchen eine starke, mutige Stimme – eine Stimme, die zuhört, Missstände klar benennt und Veränderungen anstößt.“
Eileen Salzmann (Jahrgang 1969) ist seit 2021 Mitglied des DFV-Präsidiums und seit 2019 im Vorstand des Landesverbandes Sachsen, wo sie in der Elternbildung verschiedene Kooperationsprojekte initiiert hat. Die Volkswirtin und Referatsleiterin im Sächsischen Finanzministerium verfügt über langjährige Gremien- und Leitungserfahrung. Ihre Schwerpunkte sind: Mehrkindfamilien, Ausbildungsförderung und Finanzpolitik. Sie betont: „Familienpolitik ist ein Querschnittsthema, das gerade in der aktuellen Sozialstaatsdebatte nicht zu kurz kommen darf. Aus über 30 Jahren Ost-West-Erfahrung möchte ich wertvolle Einsichten einbringen, Brücken bauen und die familienpolitische Perspektive sichtbar machen.“
Auch Schatzmeister Wolfgang Haupt bleibt weiterhin im Amt. Er bringt langjährige Verbandserfahrung mit. Als ehemaliger Vorsitzender der Landesverbände Brandenburg und Berlin und seit 2011 Schatzmeister im Präsidium prägt er die Arbeit des DFV seit vielen Jahren maßgeblich mit. Beruflich war Haupt als Geschäftsführer einer Unternehmensberatung für Industrie, Handel und Dienstleistung tätig.
Mit der neuen Präsidentin und den bewährten Vizepräsidenten startet der DFV in die neue Amtsperiode – entschlossen, die Interessen von Familien in Deutschland konsequent zu vertreten.
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