DFV-Präsident Klaus Zeh

Wie lassen sich die Erfahrungen aus der Corona-Zeit in konkrete Verbesserungen für kommende Krisen übersetzen?

Mit dieser Frage befasst sich die Enquete-Kommission des Thüringer Landtags. Mit dabei ist Klaus Zeh, Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV). Er bringt die Stimme der Familien ein – eine Perspektive, die in der akuten Phase der Pandemie oft zu kurz kam.

Ein besonderer Fokus der Kommissionsarbeit liegt auf den sozialen Folgen der Pandemie – etwa für Kinder, Eltern, Bildungseinrichtungen und die Pflege zu Hause. Der DFV setzt sich dafür ein, dass diese Erfahrungen nicht nur dokumentiert, sondern in künftige politische Entscheidungen einbezogen werden.

Während der Corona-Krise war die Arbeit des Verbandes stark geprägt von den enormen Belastungen, die die Pandemie und die politischen Maßnahmen für Familien mit sich brachten. Im Mittelpunkt standen damals der Einsatz für finanzielle Unterstützung, die sichere und zeitnahe Wiederöffnung von Schulen und Kindertagesstätten sowie bessere Bedingungen für die häusliche Pflege.

Gleichzeitig war der DFV in die wissenschaftliche Debatte zu den Corona-Maßnahmen von Beginn an einbezogen. So war er in einer Expertengruppe des Robert Koch-Instituts zu Familie und Quarantäne vertreten, in der Empfehlungen für den öffentlichen Gesundheitsdienst formuliert wurden.

Mit seinem Engagement in der Kommission will der DFV nun sicherstellen, dass Familien in Krisenzeiten nicht erneut übersehen werden – und dass die Politik aus der Vergangenheit lernt.

Weitere Informationen

Thüringer Landtag – Corona-Enquetekommission

Dem DFV auf Facebook folgen

Kostenfrei im DFV-Newsletter anmelden

Informationen zur Familienpolitik, Finanzen, Gesundheit, Bildung und alles rund um Familie

Liste(n) auswählen:
Dieses Feld wird benötigt.