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Nicht jammern, klagen! Und so geht's:

Mann jagt Geld nach Minerva StudioEine gute Idee auch in die Tat umzusetzen ist wichtig. Unsere Kampagne Wir jammern nicht, wir klagen! braucht Ihre Mitarbeit. Um sie mit dem Ablauf vertraut zu machen, beschrieben wir ihn hier:

1.    Sie beantragen bei Ihrer Krankenkasse, dass Ihre Erziehungsleistung gleichwertig zu den finanziellen Beiträgen berücksichtigt wird. Diesen Antrag finden Sie hier.

2.    Wird der Antrag abgelehnt, kann zunächst Widerspruch bei der Krankenkasse und dann Klage beim Sozialgericht eingelegt werden.

3.    Liegt das ablehnende Urteil des Sozialgerichts vor, wird Klage beim Landessozialgericht eingereicht. Bis hierhin entstehen keine Kosten für Sie! Widerspruchsverfahren und Klagen vor dem Sozialgericht/Landessozialgericht sind nämlich kostenfrei. Eine Rechtsvertretung brauchen Sie nicht, es gilt der „Amtsermittlungsgrundsatz“.

4.    Unter bestimmten Voraussetzungen ist schließlich Revision vor dem Bundessozialgericht zulässig. Ist dieser Rechtsweg ausgeschöpft, kann Verfassungsbeschwerde eingelegt werden.

Unser Infodienst informiert Sie nach Anmeldung persönlich, wie es in Ihrem Fall weitergehen kann. Vielleicht lehnt Ihre Krankenkasse den Antrag ab? Vielleicht reagiert sie gar nicht? Wir unterstützen Sie in jedem Fall! Ihr Einsatz lohnt sich übrigens für Sie: Bei einem beitragsfrei zu stellenden Kinderfreibetrag von rund 8000 Euro/Jahr (wie im Steuerrecht) zahlen Sie derzeit 238 Euro zu viel erhobene Kinderbeiträge pro Kind. Pro Monat!

Die Kampagne geht außerdem über Ihr privates Portemonnaie hinaus. Familiengerechtigkeit in den Beiträgen zur Sozialversicherung ist eine Sache der Verfassungstreue. Unser Sozialversicherungssystem baut auf nachwachsende Generationen. Bleiben sie aus, kollabiert das System. Auch das sollte uns allen – mit oder ohne Kindern   Motivation genug sein.

And the winner is.... Der DFV-Auerbach!

Buergerpreis Jutta Staudt kleinDer Bürgerpreis, den die Stadt Auerbauch vergibt, macht 2015 ist eine Ausnahme. Zum ersten Mal geht er nämlich nicht an eine Person, sondern gleich ein ganzer Verein wird damit geehrt. Die Auerbacher Mitglieder des Deutschen Familienverbandes im Vogtland durften die Auszeichnung am 24. April 2015 in der Göltzschgalerie entgegen nehmen, allen voran die DFV-Kreisvorsitzende Jutta Staudt. Sie ist die treibende Kraft der Ortsgruppe und engagiert sich ehrenamtlich seit Jahrzehnten für Familien, Kinder, Eltern und Großeltern vor Ort. Unterstützt wird Jutta Staudt von vielen, ebenso aktiven Mitstreitern. Der Auerbacher Bürgerpreis bringt dem Geehrten zwar kein Geld, dafür aber große Anerkennung ein: Er darf sich nämlich ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

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Erster Elternaufstand in der Geschichte

Borchert AutorenbildDr. Jürgen Borchert war fast 30 Jahre Richter am Hessischen Landessozialgericht. Den Zustand unseres Sozialstaates bezeichnet er als “desaströs”. Familien mit Kindern hält er nach wie vor für benachteiligt und Hartz IV für ungerecht. Ende letzten Jahres ist er in den Ruhestand gegangen. Für seine Überzeugung kämpft Jürgen Borchert weiter. In seinem neuesten Buch „Sozialstaatsdämmerung“ (Dezember 2014) werden viele Aspekte der Kampagne „Elternklagen“ allgemeinverständlich behandelt. Hier lesen Sie seinen Brief an die Initiatoren der Kampagne "Wir jammern nicht - wir klagen!" : Den Deutschen Familienverband und den Familienbund der Katholiken.

Die Nachricht begeistert mich: Endlich ist der Startschuss für den ersten ELTERNAUFSTAND in der Geschichte der Bundesrepublik gefallen! Er ist überfällig. Viel zu lange haben Eltern es sich bieten lassen, von der Politik nach Strich und Faden belogen und durch die Sozialgesetzgebung um die Früchte ihrer Erziehungsarbeit betrogen zu werden. Dass die Politik selbst die bindenden Gesetzgebungsaufträge des Bundesverfassungsgerichts, die unverzichtbare Elternarbeit in den Sozialsystemen den Geldbeiträgen gleichwertig zu berücksichtigen, wie feuchten Kehricht behandelt, macht massenhaften Widerstand zur Pflicht.

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Väter, Kinder und das Geld: Das sagen die Zahlen

Geldkinderwagen Koedir... in Jena nahm jeder zweite Vater für seinen 2012 geborenen Nachwuchs Elterngeld in Anspruch. Seit 2008 liegt die thüringische Stadt damit laut Statistischem Bundesamt bundesweit an der Spitze. Auf Platz zwei folgt der bayerische Landkreis Main-Spessart mit 48 Prozent der Väter. Schlusslichter waren demnach Gelsenkirchen und Neumünster. Hier bezogen nur jeweils 11 Prozent der Väter Elterngeld für ihr 2012 geborenes Kind.

Aus den Daten über beendete Leistungsbezüge für 2012 geborene Kinder ergibt sich bundesweit ein durchschnittlicher Elterngeldanspruch von 803 Euro im ersten Bezugsmonat. Laut Angabe des Statistischen Bundesamtes ist dieser Betrag unabhängig davon, ob die Eltern vorher berufstätig waren oder nicht. Der durchschnittliche Anspruch der Väter habe bei 1140 Euro gelegen, der der Mütter bei 701 Euro. Rund neun von zehn Vätern und knapp sieben von zehn Müttern waren vor der Geburt ihres Kindes berufstätig.

Weiterlesen: Und das sagen die Zahlen

"Wann ist ein Mann ein Mann?"

Junge mit Ranzen Julia OttoDer Song „Männer“ von Herbert Grönemeyer ist schon mehr als 30 Jahre alt, aber auch 2015 müssen sich Männer wie Frauen immer wieder mit neuen Rollenbildern und daraus resultierenden Anforderungen auseinander setzen. In Sachsen-Anhalt hat der Deutsche Familienverband der geschlechtsspezifischen Arbeit früh seine Aufmerksamkeit geschenkt. Ende der 90er Jahre konzipiert der Verband in Magdeburg eine Beratungsstelle für Jungen und Männer, die 1999 eröffnet.

„Wir müssen Jungen und Männer auf dem Schirm behalten“, sagt René Lampe, einer der beiden Geschäftsführer des DFV Sachsen-Anhalt. Zu stark liege der Fokus manchmal auf der Gleichstellung der Frau. „Wir brauchen eine moderne Gleichstellungspolitik! Hier können wir mit unserer Arbeit etwas anschieben“, ergänzt er. René Lampe ist Sozialpädagoge und systemischer Familientherapeut und seit 1999 mit an Bord. Moderne Gleichstellungspolitik heißt in der Praxis des DFV Sachsen-Anhalt, dass die Geschäftsführung mit Nadine Schulz und René Lampe paritätisch besetzt ist. Das gilt auch für das Gesamtteam: Dass es fast hälftig aus Frauen und Männern besteht, ist eben kein Zufall.

Weiterlesen: "Wann ist ein Mannn ein Mann?"

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    Tipps für Familien

    In dieser Rubrik veröffentlichen wir unregelmäßig Tipps für Familien aus allen Lebensbereichen. Schauen Sie doch mal rein und wenn Sie einen guten Tipp haben, der hier veröffentlicht gehört, dann schreiben Sie uns einfach: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

     

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Wir jammern nicht, wir klagen!

Wehren Sie sich gegen ungerechte Sozialversicherungsbeiträge! Wehren Sie sich gegen mindestens 238 Euro zu viel je Kind und Monat!

Machen Sie mit bei der Kampagne des Deutschen Familienverbandes (DFV) und des Familienbundes der Katholiken (FDK).

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