„Unglaublich, aber wahr: Je weniger Kinder wir haben, desto schlechter werden sie behandelt. Eine der reichsten Nationen der Welt lässt ihren Nachwuchs verkommen.“Jürgen Borchert - Landessozialrichter

DFV: Die Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung muss endlich Wirklichkeit werden!

familie fnfkpfig Robert Kneschke(Berlin). Vor einem Jahr wurde das Betreuungsgeld des Bundes gestoppt. „Auch wenn sich das Urteil der Verfassungsrichter nicht gegen das Betreuungsgeld selbst richtete: Eltern, die ihre Ein- bis Zweijährigen selbst betreuen möchten, stehen seitdem finanziell im Regen“, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh. „Obwohl das Grundgesetz Wahlfreiheit gebietet, fördert der Staat ausschließlich die institutionelle Betreuung. Eltern müssen aber selbst entscheiden können, wo sie ihre Kinder betreut sehen wollen! Nur dann handelt es sich um echte Wahlfreiheit.“

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DFV: Mutterschutz darf nicht aufgeweicht werden!

Stillende Mutter Tobilander(Berlin). Das Mutterschutzgesetz sorgt dafür, dass in den Wochen um die Geburt Mutter und Kind keinen gesundheitlichen Gefahren durch die mütterliche Berufstätigkeit ausgesetzt sind. „Dieses Gesetz zu modernisieren und zu prüfen, welche Veränderungen in der Arbeitswelt neue oder andere Schutzmaßnahmen erforderlich machen, sind gute Ansätze. Das darf aber keinesfalls dazu führen, den Mutterschutz aufzuweichen“, fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh. Anlässlich der gestrigen Beratung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Mutterschutzrechts im Bundestag betont er: „Familienpolitik muss das Wohl von Mutter und Kind im Fokus haben. Stattdessen folgt sie zunehmend dem Diktat der Wirtschaft, die Mütter bis kurz vor und früh nach der Geburt am Arbeitsplatz sehen will. Immer deutlicher wird die Tendenz, Familien im Hinblick auf Erwerbstätigkeit unter Druck zu setzen.“

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DFV: Familien dürfen nicht länger arm gemacht werden!

Bertelsmann Alleinerziehende 2016(Berlin). Familien sind die Säulen unserer Gemeinschaft und doch drohen sie zunehmend unter der Last familienblinder Steuern und Abgaben zusammen zu brechen. „Was Eltern brauchen, sind die Wertschätzung ihrer Erziehungsarbeit und finanzielle Sicherheit“, fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes, Siegfried Stresing. „Vor allem doppelte Beiträge in den Sozialversicherungen führen dazu, dass Familien kaum ein finanzielles Auskommen haben. Weil das Existenzminimum der Kinder bei der Beitragserhebung nicht berücksichtigt wird, zahlen Eltern viel zu hohe Beiträge: pro Monat und Kind sind das 238 Euro.“

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DFV: Echte Wahlfreiheit statt nur ein Erziehungsmodell zu favorisieren!

Papa mit Kind drubig-photo(Berlin). Wer mit Kindern lebt, braucht Zeit und finanzielle Sicherheit. „Das vor einem Jahr eingeführte ElterngeldPlus kann diese wesentlichen elterlichen Bedürfnisse nicht erfüllen“, kritisiert der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh. Das ElterngeldPlus begünstigt eine kurze Erziehungszeit und einen frühen Wiedereinstieg in den Beruf  - geht aber an den Bedürfnissen der Eltern völlig vorbei, die eine weniger kurze Elternzeit anstreben oder mehrere Kinder haben. „Der Jubel der Bundesfamilienministerin über den Erfolg ihres neuen Modells widerspiegelt nicht die Realität: Im ersten Quartal 2016 haben laut Statistischem Bundesamt 17,4 Prozent der Eltern bundesweit ElterngeldPlus bezogen – mehr als 80 Prozent dagegen sahen offensichtlich keine positive Lösung darin.“

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DFV zum Tag der Familie: Mehr Kinder - zum Glück!

groe Familie TheSupe87(Berlin). Zum Internationalen Tag der Familie am Sonntag fordert der Präsident des Deutschen Familienverbandes Dr. Klaus Zeh Anerkennung und finanzielle Gerechtigkeit für Mehr-Kind-Familien: „Es gibt eine riesige Kluft zwischen dem großen Wunsch nach einem Leben mit Kindern und der immer kleineren Zahl von Mehr-Kind-Familien – mit verheerenden Folgen für die demografische Entwicklung und für das persönliche Lebensglück. Umfragen wie die Shell-Jugendstudie bestätigen seit Jahren die Bedeutung der Familie für junge Menschen.

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DFV-Präsident: Mehr Anerkennung und finanzielle Sicherheit für große Familien!

familie fnfkpfig Robert Kneschke(Berlin). Wer sich für ein Leben mit Kindern entscheidet, braucht Anerkennung und finanzielle Sicherheit. „Besonders für Familien mit vielen Kindern muss eine zukunftsweisende Familienpolitik Anreize und Spielräume schaffen, damit sich wieder mehr Menschen ihren Wunsch nach einer großen Familie erfüllen“, mahnt der Präsident des Deutschen Familienverbandes, Dr. Klaus Zeh. Die größte parteiunabhängige und mitgliedergetragene Interessenvertretung von Familien in Deutschland stellt zehn Punkte in den Fokus einer guten finanziellen Mehr-Kind-Politik.

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Gerechtigkeit für Familien - für eine moderne Familienpolitik

kleine ksst bauch sonya etchison(Berlin). Anlässlich der heutigen Anhörung des Familienausschusses im Bundestag fordert der Deutsche Familienverband (DFV) eine moderne Familienpolitik für alle Familien. Eine Politik, die verfassungskonform, sozial, familienformneutral und gendergerecht ist. Der wachsenden Familienarmut kann nach Auffassung des Verbandes nur mit einer familienorientierten Erwerbsarbeitswelt, statt mit der arbeitsweltorientierten Familie begegnet werden. In den ersten drei Lebensjahren des Kindes muss die gesetzlich gesicherte Elternzeit durch eine echte Wahlfreiheit für Mütter und Väter abgesichert werden. Eltern wissen am besten, was ihr Kind braucht. Das kann die Betreuung des Kindes innerhalb der Familie oder eine zeitweise Betreuung außerhalb der Familie in einer qualitativ hochwertigen KiTa oder Tagespflege sein. Eine solche Wahlfreiheit besteht nur dann, wenn die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist und die Art der Betreuung gleichwertig gefördert wird.

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Der Deutsche Familienverband (DFV) ist der größte bundesweite Zusammenschluss von Familien, deren Interessen der DFV auf der kommunalen wie Landes- und Bundesebene vertritt. Der DFV ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und steht allen Familien in Deutschland und allen am Wohl der Familie Interessierten
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