Neues DFV-Präsidium fordert Familiengerechtigkeit

Praesidium(Berlin/Karlsruhe). In Karlsruhe hat das oberste Gremium des Deutschen Familienverbandes die zukünftige politische Arbeit beraten. Ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit unter der Leitung des neu gewählten Präsidenten Dr. Klaus Zeh soll die Situation von Mehr-Kind-Familien in Deutschland sein. Zeh kritisiert nachdrücklich, dass ein Facharbeiterlohn heute längst nicht mehr ausreicht, um eine vierköpfige Familie zu ernähren. Noch dramatischer ist die Situation für Eltern, die drei, vier oder mehr Kinder erziehen. 

„Ursache dieser untragbaren Situation sind vor allem familienblinde Beiträge zu den Sozialversicherungen“, betont DFV-Präsident Zeh. Sie berücksichtigen den Aufwand der Kindererziehung nicht und bringen Eltern an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten. Dabei leisten Mütter und Väter doppelte Beiträge: Einen generativen durch die Erziehung der Kinder und einen finanziellen in Form von Geld. Obwohl das Bundesverfassungsgericht vorgibt, diese Benachteiligung von Familien endlich zu beenden, werden Eltern bis heute nicht angemessen entlastet.

In den drängendsten Forderungen erhielt der DFV am Freitagabend Unterstützung namhafter Experten. Professor Gregor Kirchhof von der Universität Augsburg verdeutlichte dies in seinem Festvortrag „Zwischen Förderpflicht und Staatsferne – der besondere Schutz von Ehe und Familie in der aktuellen Situation“. Der hessische Landessozialrichter Jürgen Borchert und Bundesfamilienministerin a.D. Renate Schmidt betonten die Notwendigkeit, Familien besonders in der Erziehungsphase deutlich zu entlasten und ihnen durch ein Wahlrecht ab Geburt eine unüberhörbare Stimme zu geben. Familien dürfen nicht länger als Leistungsempfänger verunglimpft, sondern müssen als das gesehen werden, was sie wirklich sind: Wichtige Leistungsträger unserer Gesellschaft!

Der DFV fordert familiengerechte Beiträge in den Sozialversicherungen. „Wir brauchen ein starkes und finanziell solides Fundament unserer Gesellschaft! Und das sind die Familien - ohne sie hat unser Land keine Zukunft“, unterstreicht Dr. Klaus Zeh.

Neben Dr. Klaus Zeh wurden Petra Nölkel als Vizepräsidentin und Wolfgang Haupt als Schatzmeister bestätigt. Neuer Vizepräsident ist Manfred Frühling. 


Der Deutsche Familienverband ist die größte parteiunabhängige, überkonfessionelle und mitgliedergetragene Interessenvertretung der Familien in Deutschland.

18.05.2014

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