Deutscher Familienverband fordert: Familiengerechtigkeit in der Rente endlich umsetzen!

(Berlin). Wer Kinder erzieht, sichert die Zukunft. Das muss sich endlich auch in der Rente von Müttern widerspiegeln, fordert der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV), Siegfried Stresing. Mit Blick auf die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung „Familien in der gesetzlichen Rentenversicherung“ unterstreicht er: „Wer sich für ein Leben mit Kindern entscheidet, leistet sich nicht nur ein Privatvergnügen, sondern zugleich einen dem Geld gleichwertigen Beitrag zum Fortbestand des sozialen Sicherungssystems.“

Der DFV begrüßt, dass laut Koalitionsvertrag endlich auch Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, auf der Leistungsseite mehr Gerechtigkeit erfahren sollen. Wie auch die Bertelsmann Stiftung darstellt, bedienen Eltern zwei Generationenverträge. Zum einen zahlen sie, wie alle Beitragszahler, an die Elterngeneration. Gleichzeitig investieren sie aber auch in Kinder. Und jedes dieser Kinder bringt der Rentenkasse einen Überschuss von 77.000 EUR, während die Eltern mit 8.300 EUR „Mütterrente“ abgespeist werden.

Doch auch auf der Beitragsseite muss es grundlegende Änderungen geben. Der DFV ist mit der Stiftung darin einig, dass angesichts der Leistung von Familien und der positiven Effekte, die ein Kind für die Gemeinschaft erzielt, Familien in der Erziehungsphase finanziell entlastet werden müssen. „Sagenhafte 13 Jahre schon warten Familien auf die Umsetzung des ‚Kinderbeitragsurteils’ des Bundesverfassungsgerichts“, betont Stresing. Das hatte 2001 entschieden, dass Eltern, die Kinder erziehen und damit einen generativen Beitrag zur Sozialversicherung leisten, nicht mit einem gleich hohen finanziellen Beitrag belastet werden dürfen wie Kinderlose. Denn unsere Sozialversicherungssysteme (Pflege, Rente, Gesetzliche Krankenversicherung) sind auf nachfolgende Generationen angewiesen. Kindererziehung ist für deren Bestehen elementar.

Eine Entlastung der Familien muss während der Erziehungsphase erfolgen“, fordert der DFV-Bundesgeschäftsführer. Mehrfach habe das Bundesverfassungsgericht Hinweise gegeben, wie das finanziert werden könnte. Der DFV begleitet die Verfahren von Familien, die sich mit ihren Klagen derzeit vor dem Bundessozialgericht befinden, mit großem Interesse. „Seit Jahren fordert der Verband eine unabhängige Kommission, die über die Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts wacht. An dieser Stelle hat die Große Koalition eine große Chance – wenn sie endlich Familiengerechtigkeit herstellen will und dies nicht dem Bundesverfassungsgericht überlässt“, so Stresing.


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17.01.2014

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