(Berlin). Während viele Paare sich heute für ein oder zwei Kinder entscheiden, leben immer weniger Familien mit vielen Kindern. Gut 860.000 Familien in Deutschland haben drei und mehr minderjährige Kinder. „Während Kinderreichtum in Frankreich üblich und ein Statussymbol ist, gilt er in Deutschland absurder Weise eher als soziales Manko“, beklagt der Präsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), Dr. Klaus Zeh. „In Bezug auf die demografische Krise ist aber nicht entscheidend, ob sich Menschen für ein oder zwei Kinder entscheiden. Was uns vor allem fehlt, sind Mehrkindfamilien. Verschwinden sie, droht ein Desaster.“
Christel Schmitt, Mitglied im Deutschen Familienverband (DFV), wurde für ihr fast 40jähriges ehrenamtliches Engagement in ihrer Gemeinde Meckenheim (NRW) mit dem Bundesverdientkreuz am Bande ausgezeichnet. Sie erhielt am 18. Juni die Auszeichnung im Rathaus aus den Händen des Bürgermeisters Bert Spilles und des Vize-Landrats Rolf Bausch. "So was kann nur tun, wenn man es mit Liebe tut", sagte Schmitt zu ihrem ehrenamtlichen Engagement anlässlich der Verleihung.
(Berlin). Sagenhafte 200 Milliarden Euro geistern als angebliche Familienleistungen durch die Presse. Und das, obwohl selbst das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) nur 55,4 Milliarden Euro als echte Familienförderung einordnet. Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert, mit Blick auf die Pressekonferenz des BMFSFJ zur Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen am Donnerstag, die Tatsachen anzuerkennen. „Familienpolitik muss endlich mit Fakten überzeugen und nicht mit Märchen verwirren!“, sagte DFV-Bundesgeschäftsführer Siegfried Stresing.
Werden Kinder und nicht berufstätige Ehegatten in der Gesetzlichen Krankenversicherung tatsächlich beitragsfrei versichert? Mitnichten!
Familien sind laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung nicht Leistungsempfänger, sondern Nettozahler!
Familien zahlen nicht nur Krankenkassenbeiträge für die laufenden Kosten der Krankenversicherung, sie sichern durch ihre Kinder auch deren Fortbestand. Sie leisten also einen finanziellen und generativen Beitrag. Die Umlagefinanzierung des Systems basiert allerdings darauf, dass die Erwachsenengeneration die eigenen Gesundheitsleistungen finanziert und darüber hinaus auch die der Kinder und der Alten. Da heute die Menschen weniger Kinder bekommen, gerate das System immer stärker aus dem Gleichgewicht.
Die beitragsfreie Mitversicherung ist damit alles andere als beitragsfrei! Die Höhe der Beiträge berücksichtige nämlich nicht, dass der Versicherte nicht nur sich selbst, sondern auch die Kinder und eventuell den nicht berufstätigen Ehegatten unterhalten muss.
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(Berlin). Bei einer Besprechung im Bundesfamilienministerium wiederholte der Deutsche Familienverband (DFV) heute seine Forderung, endlich Klarheit in den „Familienorientierten Maßnahmen“ zu schaffen. „Für Familien ist es unerträglich, dass weiterhin von 200 Mrd. Euro gesprochen wird, die über Familien ausgeschüttet würden“, erklärte der Bundesgeschäftsführer des Verbandes, Siegfried Stresing. „Auch das Ministerium weiß seit Jahren, dass nur 55,4 Mrd. `Familienförderung im engeren Sinn´ sind.“ Anlass und Ziel der Besprechung war eine größere Übersichtlichkeit von Leistungsarten und -höhen.
In erster Linie müsse zwischen Leistungen, die als Auftrag der Verfassung unabwendbar sind und solchen Leistungen, bei denen der Gesetzgeber einen Gestaltungsspielraum hat, unterschieden werden. Nur dann mache es Sinn, über die zukünftige Ausgestaltung nachzudenken. Zu den unabwendbaren Bereichen gehören alle Leistungen, die dazu dienen, dass die Würde des Menschen unangetastet bleibt. Unter Hinweis auf deutliche Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts versteht der Verband hierunter die steuerliche Freistellung des Existenzminimums aller Familienmitglieder, also auch der Kinder. Beim Kindergeld gibt es, sofern es nicht für diesen Zweck erforderlich ist, durchaus Gestaltungsspielraum. „Aber eine Regierung ist gut beraten, nicht nur das verfassungsrechtlich Gebotene zu leisten, sondern auch das gesellschaftlich Erwünschte zu fördern“, erklärt Stresing. Keinerlei Spielraum sieht er bei Hartz IV Leistungen. Nicht nachvollziehbar sei, warum diese vielerorts als Familienleistung gesehen werden, obwohl sie jedem Individuum zustehen.
Der Deutsche Familienverband (DFV) ist der größte bundesweite Zusammenschluss von Familien, deren Interessen der DFV auf der kommunalen wie Landes- und Bundesebene vertritt. Der DFV ist parteipolitisch und konfessionell nicht gebunden und steht allen Familien in Deutschland und allen am Wohl der Familie Interessierten
zur Mitgliedschaft offen.
Deutscher Familienverband
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Fon 030 - 30 88 29 60
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