"Die Nacht der langen Messer": Familien fallen den Koalitionsverhandlungen zum Opfer

(Berlin). Noch um Mitternacht konnten Familien hoffen. Im Entwurf des Koalitionsvertrages stand das Kapitel „Finanzielle Sicherheit für alle Familien“. Darin wurden Verbesserungen beim Kinderfreibetrag und beim Kindergeld angekündigt. Dies war auch Bestandteil des Programms von CDU/CSU, das der Bundestagswahl zu Grunde lag. Im jetzt vorläufig unterzeichneten Vertrag findet sich darüber kein Wort. Lediglich der Abschnitt „Finanzielle Situation Alleinerziehender und Geschiedener“ ist aufgenommen. „Die Familien, in denen noch immer ein Großteil aller Kinder aufwachsen, fielen der Nacht der langen Messer zum Opfer“, stellt der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Familienverbandes (DFV), Siegfried Stresing, enttäuscht fest.

Auch vor voreiliger Freude bei Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, warnt der Deutsche Familienverband. „Die Mütterrente steht zwar im Koalitionsvertrag und soll, wie vom DFV seit langem gefordert, ab 1.7.2014 eine Gerechtigkeitslücke für Geburten vor 1992 schließen.“, stellt Stresing fest. „Doch den konkreten Gesetzentwurf werden wir mit wachen Augen und mit Herz für diese Mütter begleiten müssen“. Noch steht nirgends geschrieben, ob diese Gerechtigkeitslücke auch für heutige Rentnerinnen geschlossen wird.

„Familien sind es allmählich leid, ständig hinten an zu stehen“, zeigt sich Stresing verbittert. Und er meint damit nicht die Tatsache, dass der „Zusammenhalt der Gesellschaft“ erst in der zweiten Hälfte des Koalitionsvertrages Platz fand.

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27.11.2013

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